logotype
Kräuter, Tee und Aromaöle Drucken E-Mail

KräuterEs gibt einige Kräuter, die nachweislich positiv auf die Schleimhäute wirken, und die Dr. med. Dara S. Lazar, Fachärztin für Urologie, IC-Patienten/innen empfiehlt.

Grundsätzlich gilt bei IC jedoch, dass manches, was dem/der einen IC-Patienten/in gut tut, dem/der nächsten manchmal gar nicht hilft. IC ist aus Sicht von Dr. Lazar nicht nur eine Blasenkrankheit, es muss der ganze Mensch behandelt werden, um wieder in Ordnung zu kommen.

 

Kräuter, die helfen:

  • Eibisch in Form von Tee, auch als Aloe Vera für die inneren Organe bezeichnet, hat hohe Schleimanteile, reinigt den Körper von Toxinen, wirkt entzündungshemmend und regt das Immunsystem an. Es alkalisiert auch den Harn und wirkt so gegen die Übersäuerung des Organismus.
  • Beinwell hat ebenfalls hohen Schleimanteil, befeuchtet die Schleimhäute und ist jahrhundertelang verwendet worden, innere und äußere Geschwüre zu heilen. Beinwellblätter sind stark entzündungshemmend. Beinwell ist auch eine sehr gute Quelle für Vitamin A, B, C und Spurenelemente. Bei Schwangerschaft und Lebererkrankung darf er aber nicht verabreicht werden.
  • Petersilie hemmt die Histaminsekretion und wirkt gut gegen Entzündungen des gesamten Harntrakts. Sie ist zusätzlich sanft diuretisch, das heißt, sie kann bei leichten Flüssigkeitsretentionen und Ödemen eingesetzt werden. Petersilie ist ebenfalls immunstimulierend.
  • Himbeerblätter wirken krampflösend, heilend auf die Schleimhäute, besonders des gesamten Harntrakts und sind zudem gut bei Darmproblemen.
  • Es gibt noch eine Reihe weiterer Pflanzen, die hilfreich sein können: Echinacea, Süßholz, Kamille, Pfefferminze, Salbei, Ingwer ...

Besprechen Sie die Wahl und die Länge von Teekuren unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt / Ihrer Ärztin.

Helfende Aromen und Öle:

  • Lavendel wirkt relaxierend und beruhigt Blasenkrämpfe. Man kann ein oder zwei Tropfen auf den Unterbauch geben, um Blasenkrämpfe zu beruhigen. Lavendel wirkt auch schlaffördernd.
  • Rosenöl beruhigt die Nerven und wirkt antidepressiv, man sagt, es kann sogar Zorn besänftigen. Es ist schlaffördernd und kann in Heilbädern verwendet werden, gemeinsam mit Weihrauch, Sandelholz. Lavendel und Kamille.

 


Präsentation / 8. gesamtösterreichisches Patiententreffen / Salzburg 2010

Buchtipp:

  • Viele praktische Ratschläge und eine Fülle von Rezepten, die man leicht anwenden kann, finden Sie in: "Hing'schaut und g'sund g'lebt" von Hermann-Josef Weidinger