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Es gibt zwar keinen wissenschaftlichen Beweis als Ergebnis klinischer Studien, dass IC mit der Ernährung zu tun hat, doch viele Ärzte/innen und Patienten/innen haben einen gewissen Zusammenhang bemerkt. Manche Patienten/innen reagieren z.B. auf bestimmte Nahrungsmittel empfindlich. Nachdem dies individuell sehr unterschiedlich ist, gilt es, besonders aufmerksam zu sein, ob irgendwelche Lebensmittel die Symptome verschlimmern.
Es ist allerdings wichtig, dass IC-Erkrankte eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost beibehalten. Je einfacher und natürlicher die Ernährung ist, desto besser. Viele IC-Patienten/innen berichten, dass sie Reis, Kartoffeln, Teigwaren, Gemüse, Fleisch und Huhn am besten vertragen. Viel Wasser zu trinken, vermindert zudem den Säuregehalt des Urins, sodass die Blasenwand nicht so stark gereizt wird. Meiden Sie Fertigprodukte, künstliche Süßstoffe, Antibiotika, Pestizide, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe, Alkohol, Kaffee und Nikotin.
Hier finden Sie eine unvollständige Liste der zu meidenden Lebensmittel:
Obst Äpfel, Ananas, Bananen, Erdbeeren, Granatäpfel, Honigmelonen, Nektarinen, Nüsse, Pfirsiche, Preiselbeeren, Rhabarber, Weintrauben, Zitrusfrüchte, Zwetschken
Gemüse Avocados, Limabohnen, Saubohnen, Tofu (Soja), Tomaten, Zwiebeln
Milchprodukte Joghurt, lange gereifter Käse, Sauerrahm, Schokolade
Brot Mit Sauerteig gebackenes Brot, Roggenbrot
Gewürze / Gemacksverstärker / Süßungsmittel Aspartam (Süßstoff), Essig, Majonäse, Nitrat/Nitrit, Saccharin, Sojasoße, stark gewürzte Speisen, Zitronensäure
Getränke Kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee, Tee (Schwarztee und Früchtetee)
Fleisch Corned beef, Geräucherte oder gepökelte Lebensmittel, Leber
Fisch Kaviar, Sardellen
Sonstiges Alkohol, Koffein, Tabak
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